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Ich spüre die Liebe meines Partners nicht mehr – 7 Dinge, die wir täglich dagegen tun können

Es gibt eine „Formel“ in unserer Gesellschaft, die uns alle manipuliert, nicht wieder aufeinander zugehen zu können und uns außerdem sagen lässt: „Wieso muss es immer ich sein, der nachgibt?!“

Aber zurück zum Anfang – da, wo alles begann:

Bereits als Baby bist du und fühlst du noch reine Liebe

Wenn wir auf die Welt kommen und noch ein Baby sind, dann sind wir erst mal reine Liebe und wir nehmen die Welt auch als solches wahr. Wir fühlen dann auch reine Liebe in uns, lieben all die Menschen, die kommen, um uns zu bestaunen und auf dieser Welt willkommen zu heißen. Egal wer uns in dieser Zeit gesehen hat – unsere Eltern vorne weg – musste sich nur über uns beugen und waren von uns ganz verzaubert. 😀

Wann das Gefühl der Liebe meist aufhört

Bis wir dann irgendwann aus der hilflosen Babyzeit herauswachsen und anfangen, die Welt für uns zu erkunden und sie erobern möchten. Dann finden uns selbst unsere Eltern nicht mehr ganz so niedlich. Regeln und Verbote beherrschen ab da das Familienleben. Nein, du darfst das nicht , weil…! Nein, du sollst das nicht, weil …! Nein, das kannst du noch nicht, weil ….! Nein, nein, nein, nein, nein. Ablehnung, wo man hinsieht – wer wäre da nicht gekränkt? Ist es nicht die Kinderseele, von der behauptet wird, am verwundbarsten zu sein? Wer sollte also darauf schon Rücksicht nehmen wollen – Hauptsache das Kind pariert!

Immer wieder ein und dieselbe Botschaft: „Solange du … machst, bist du nicht ok. Machst du aber das, was wir dir sagen, bist du für uns ok.“ Oder um es noch deutlicher zu sagen: „Entsprichst du unseren Erwartungen, dann lieben wir dich, ansonsten …!“ Sie verkaufen ihre Liebe verknüpft an ihre Bedingungen. Wahrscheinlich ist uns deshalb der Begriff „bedingungslose Liebe“ so wichtig, auch wenn uns bis hierher nie bewusst war, warum.

Das machen Eltern seit Generationen so und meinen das auch nicht böse. Sie kennen es selbst nicht anders. Kinder lernen eben von ihren Eltern, wie die Welt funktioniert. Und das werden auch noch viele weitere Generationen so bei ihren Erziehungsmaßnahmen machen, wenn wir diesen Teufelskreis nicht unterbrechen. Denn auch unsere Kinder lernen von ihren Eltern, wie die Welt funktioniert.

Doch wir Menschen sind ja nicht doof und Kinder schon gar nicht. Die saugen Wissen wie ein Schwamm auf. Also durchschauen wir irgendwann in unserer Kindheit dieses „Gesellschafts-(Macht)-Spielchen“ und drehen den Spieß um – zu unserem Vorteil. Wir haben schließlich auch Erwartungen und Bedürfnisse, also: „Entweder ich bekomme, was ich mir wünsche oder du bekommst ein schreiendes und aufsässiges Kind. Und weil ihr euch als „gute“ Eltern fühlen wollt, muss ich das nur lange genug machen und ich bekomme was ich will!“

In der Schule gehen diese Gewohnheits-Dressuren dann weiter: „Funktionierst du und schreibst gute Noten, dann bekommst du Anerkennung, wenn nicht …!“ Die gleiche gelernte Formel wird auch in der Schule dafür übernommen und missbraucht, um uns auch weiterhin dahin zu manipulieren, wo man uns haben möchte. So wurde Anerkennung mit Liebe verknüpft, und deshalb fühlen wir uns auch ungeliebt, wenn wir vom Partner nicht die gewünschte Anerkennung erhalten.

Die Formel des Leides und einer unglücklichen Beziehung

Also nein, das ist NICHT dein Partner, wenn du dich ungeliebt fühlst. Das ist DEINE Kränkung in dir und dein antrainiertes Gegenverhalten. Mein Partner erfüllt nicht meine Erwartungen = keine Anerkennung meiner Bedürfnisse = „Ich fühle mich nicht geliebt!“ Wir denken, das muss so sein. Ist doch logisch, ist doch überall dasselbe. So erschaffst du dir aber deine Welt nach deinem Glauben. Und du hast wundervolle Begründungen parat, warum das so ist. All diese „guten“ Begründungen nennt man dann Glaubenssätze. Doch …

… willst du gute Begründungen oder willst du glücklich sein?

7 Dinge, die glückliche Paare von den Unglücklichen trennen

  1. Sich küssen – Das Selbstwertgefühl kommt nicht von allein. Das was wir heute sind, sind wir im Umgang mit anderen Menschen geworden. Küssen ist einer der schönsten Momente des Angenommenseins. Sich angenommen fühlen ist eine besonders starke Bindung – vor allem in der eigenen Liebesbeziehung.
  2. Sich umarmen – Was war als Kind das schönste, wenn es uns mal nicht gut ging? Die Umarmung der Eltern. So eine Umarmung ist ein intimer Schutzort, an dem wir uns sicher und geborgen fühlen. Stress oder andere Wehwehchen können in einer liebevollen Umarmung einfach abfallen.
  3. Sich gegenseitig zuhören – Sich verstanden und angenommen fühlen ist ein Grundbedürfnis von fast jedem. Und ein wichtiger Faktor, um Vertrauen zueinander aufzubauen. Gerade in einer so schnelllebigen Zeit wie heute ist sich zuhören und verstanden fühlen ein besonders wertvolles Gut, das besondere Wertschätzung füreinander ausdrückt.
  4. Miteinander kuscheln – Kuscheln und Sex stärken das Wohlgefühl und die Immunabwehr bei Paaren, das ist mittlerweile allgemein bekannt. Doch nicht wenn dabei Erwartungen und Leistungsdruck einhergehen. Daher schafft euch eine Stimmung, in der ihr euch fallen lassen könnt.
  5. Sich verzeihen – Wer an „altem Zeug“ festhält, holt den Groll der Vergangenheit immer wieder in die Gegenwart. Das ist negative Energie und schafft ein Milieu, in dem kein Glück der Welt gedeihen kann. Schon gar nicht in einer Liebesbeziehung. Sich jeden Tag auf’s Neue zu verzeihen bedeutet: Ich will mit dir weitergehen, das Schöne in unserer Beziehung erkennen und noch so viel wundervolles Neues mit dir erleben.
  6. Gemeinsam lachen – Hilft die Intimität zwischen zwei Menschen zu steigern. Bestes Beispiel: Mit deinem besten Freund / der besten Freundin kannst du herzhaft lachen. Mit deinem Partner wälzt du nur noch die Alltagsprobleme. Wem fühlst du dich wohl „mehr“ verbunden?! Exakt! Du willst wieder mehr Intimität in deiner Liebesbeziehung, dann finde mit deinem Partner die Momente der Freude und des Lachens wieder. Das ist überhaupt nicht so schwer, wie du dir jetzt noch glauben magst 🙂
  7. Sagen „Ich liebe dich!“ – Wenn du abends zu Bett gehst und zu deinem Partner nicht sagen kannst: „Ich liebe dich!“, habt ihr ein Thema, das geklärt werden möchte. Das ist auch nichts Schlimmes, außer du übergehst es. Wenn du ein langes und glückliches Leben gemeinsam erleben möchtest, solltest du deine Beziehung so beflügeln, damit dir diese Worte leicht über die Lippen kommen. 😉

Natürlich sind Paarthemen komplexer als hier dargestellt, aber diese 7 Dinge sind schon mal ein guter Anfang, um für dich und deine Beziehung auf das nächste Level zu kommen.

 

Herzliche Grüße

Dein Paartrainerpaar

     Elke und Ralf

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